Arbeits­sicherheit

Arbeitssicherheit ist ein integraler Bestandteil, um ein Unternehmen erfolgreich und effizient führen zu können.

Jeder Arbeitgeber ist durch das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, für die Gesundheit und Sicherheit seiner Angestellten am Arbeitsplatz zu sorgen.

Um die Umsetzung dieser Verpflichtung auch für kleine Unternehmen zu ermöglichen, hat der Gesetzgeber das so genannte Unternehmermodell eingeführt. Im Rahmen des Unternehmermodells kann der Eigentümer oder Geschäftsführer des Unternehmens weite Teile der arbeitsschutztechnischen Betreuung, nach der Teilnahme an einem Seminar, selber übernehmen.

Der Unternehmer kann den Betreuungsbedarf, der durch eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit (FaSi / SiFa) und einen externen Betriebsarzt zu leisten sind, auf selbst ermittelte Bedarfsfälle beschränken.

Da die Regelungen, bis zu welcher Zahl an Angestellten das Unternehmermodell genutzt werden kann, je nach Berufsgenossenschaft (BG) und Branche unterschiedlich sind, lassen sich keine pauschalen Angaben machen. Weitere Informationen hierzu finden Sie bei der für Sie zuständigen Berufsgenossenschaft in der Anlage 3 zur Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV Vorschrift 2).

Bei Betrieben, die nicht in den Anwendungsbereich des Unternehmermodells fallen, berechnet sich die fachliche Betreuung durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit (FaSi / SiFa) und den Betriebsarzt in Grundbetreuung und einer betriebsspezifischen Betreuung. Die Stundenanzahl, die pro Angestelltem pro Jahr, durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit (FaSi / SiFa) und den Betriebsarzt geleistet werden müssen richtet sich nach bestimmten Betreuungsgruppen, in die der Betrieb durch die Berufsgenossenschaft eingestuft wird. Die Stundenanzahl, die geleistet werden muss können der Anlage 2 zur Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV Vorschrift 2) entnommen werden.

Bei der Umsetzung der für Sie zutreffenden Einsatzform einer Fachkraft für Arbeitssicherheit (FaSi / SiFa) nach dem Unternehmermodell oder der Grundbetreuung und betriebsspezifische Betreuung unterstützen wir Sie durch die Stellung einer externen Fachkraft für Arbeitssicherheit (FaSi / SiFa).

Unsere Leistungen sind:

  • Fachkundige Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen
  • Durchführung von Begehungen
  • Beratung zu Arbeitsschutzmaßnahmen
  • Unterstützung bei Sicherheitsunterweisungen
  • Teilnahme an Arbeitsschutzausschusssitzungen (ASA)

Warum Arbeitssicherheit?

Neben den Vorschriften des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) ist ein weiterer Grund für eine möglichst gefährdungsfreie Umgebung die Tatsache, dass motivierte und engagierte Mitarbeiter der Grundstein eines jeden erfolgreichen Unternehmens sind. Doch nur wenn die eigenen Mitarbeiter gesund sind und ihre Arbeiten sicher und ohne Sorge um die eigene Unversehrtheit durchführen können, können Sie den Erfolg des Unternehmens stützen.

1996 wurde durch den Gesetzgeber das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) erlassen, um die Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern in Bezug auf die Gesundheit aller Beschäftigten während der Arbeit zu regeln.

Übergeordnetes Ziel des Gesetzes ist es, die Gesundheit aller Beschäftigten durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Dies bedeutet, dass der Arbeitgeber für die Gesundheit und Sicherheit seiner Angestellten verantwortlich ist.

Der Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass Gefahren, die bei der Arbeit auftreten können, identifiziert und Maßnahmen gegen Unfälle und berufsbedingte Krankheiten getroffen werden. Zur Erfüllung dieser Pflichten sieht das Arbeitsschutzgesetz vor, dass der Arbeitgeber je nach Größe des Betriebes Fachkräfte für Arbeitssicherheit bestellt und eine betriebsärztliche Versorgung ermöglicht.

Aufgabe der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des Betriebsarztes ist es, den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und der Unfallverhütung zu beraten und zu unterstützen. Hierzu zählen z.B. die Identifikation von Gefahren am Arbeitsplatz sowie die Unterstützung bei der Auswahl von Lösungen.
Ein zentrales Mittel zur Identifikation aller mit den Tätigkeiten der Beschäftigten verbunden Gefahren und Umsetzung der Maßnahmen zur Minderung ist die in §5 beschriebene Gefährdungsbeurteilung.